Andreas Kissenbeck

Biografie

Andreas Kissenbeck wurde 1969 in Bonn geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1989 Mathematik, Sport und Pädagogik für gymnasiales Lehramt an den Universitäten Berlin und Regensburg. Im Anschluss an das Staatsexamen 1996 studierte er dann zunächst Jazzpiano an der Hochschule für Musik Würzburg und später parallel dazu Musikwissenschaft an der Universität Würzburg. Er erhielt 2003 das Graduiertenstipendium des Freistaates Bayern und es folgte die 2006 Promotion im Fach Musikwissenschaft. Seitdem arbeitet er als gefragter Jazzpianist und -organist, Komponist und Arrangeur. In der Hochschullehre war er seit 2006 zunächst als Lehrbeauftragter an den Musikhochschulen Hannover, Würzburg, Detmold und Osnabrück tätig und unterrichtet derzeit als hauptamtlicher Dozent (LfbA) an den Musikhochschulen München (seit 2011) und Münster (seit 2007). Seine Tätigkeit umfasst die Bereiche Klavier, Komposition, Arrangement, Harmonielehre, Gehörbildung und Tonsatz. Im Berufungsverfahren für die Professur für Komposition, Musiktheorie, Gehörbildung an der HdpK Berlin stand er auf Listenplatz 2.


Als Musiker spielte er Konzerte, Tourneen und Festivals im In- und Ausland zusammen mit international renommierten Künstlern wie Malcolm Duncan, Greg L. May, Benny Bailey, Bobby Shew, Jiggs Whigham, Tony Lakatos, Peter Weniger, Torsten Goods, u.v.a.. 2002 erhielt er den Jazzpreis der Süddeutschen Zeitung. 2006 erhielt er den "Next Generation"-Award der größten deutschen Jazzzeitschrift Jazz Thing. Er ist bei zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen zu hören. Unter eigenem Namen hat er bereits drei CDs veröffentlicht. 


Neben seiner Dissertation (Verlag Dr. Kovac 2006) hat er diverse Lehrschriften publiziert. So unter anderem die zweibändige Buchreihe "Jazztheorie" (Bärenreiter-Verlag 2007) und das Lehrbuch "Arranrieren" (Schott-Verlag 2011). Des Weiteren ist er seit 2011 Tutorialautor der Zeitschrift Tastenwelt.